Für einen virtuellen Rundgang brauchen Sie zuerst gutes Ausgangsmaterial: ein equirektangulares 360°-Panorama. Es bildet die komplette Umgebung in einer einzigen Bilddatei ab und wird später in Space Tour als Szene verwendet.
Option 1: 360°-Kamera
Der einfachste Weg ist eine Kamera wie Ricoh Theta, Insta360 oder eine vergleichbare 360°-Kamera. Für Immobilien, Büros und kleine Gewerbeflächen ist diese Variante schnell, günstig und zuverlässig.
Option 2: professioneller Fotograf
Wenn Licht, Perspektive und Bildqualität besonders wichtig sind, lohnt sich ein Fotograf. Das ist vor allem bei Hotels, hochwertigen Immobilien, Showrooms und kommerziellen Präsentationen sinnvoll.
Option 3: 3D-Rendering
Für noch nicht gebaute Räume können 360°-Renderings aus 3ds Max, Blender, Corona, V-Ray oder ähnlicher Software exportiert werden. Wichtig ist das equirektangulare Format im Verhältnis 2:1.
Worauf Sie achten sollten
- gerader Horizont und saubere Ausrichtung
- ausreichende Auflösung, idealerweise 8K oder höher
- keine überbelichteten Fenster und keine dunklen Ecken
- einheitliche Kamerahöhe zwischen den Szenen
- klare Dateinamen für eine einfache Projektstruktur
Sobald die Panoramen vorbereitet sind, können Sie sie in Space Tour hochladen, Szenen verbinden, Hotspots setzen und den Rundgang online veröffentlichen oder exportieren.